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Zwischen Wasserfällen, Weinbergen und Storchenpaaren

05.08.2026

KETTWIG: HVV on Tour 
Von Nina van Bevern 

Wenn der Heimat- und Verkehrsverein auf Reisen geht, dann kehrt er nicht nur mit vielen Fotos, sondern vor allem mit schönen Erinnerungen zurück. Diesmal führte die traditionelle Sommerfahrt in den Schwarzwald. Eine Woche lang entdeckte die Reisegruppe rund um Zell am Harmersbach Burgen, Seen, Fachwerkstädtchen und Schwarzwälder Lebensart. 

Rita Forstmann beschreibt die Reise als „eine sehr schöne Woche mit einem gut ausgearbeiteten Programm“. Schon auf der Hinfahrt wurde im badischen Schwetzingen Halt gemacht. Wegen der großen Hitze zog es die meisten allerdings schnell in den Schatten eines Cafés. Das berühmte Schloss blieb diesmal nur ein Blickfang für die nächste Reise. Deutlich angenehmer war der Spaziergang an den Triberger Wasserfällen. „Die Aussichten auf das rauschende Wasser waren wunderschön“, berichtet Forstmann. 

Auch der Titisee zeigte sich von seiner besten Seite. Bei Sonnenschein genoss die Gruppe eine Bootsfahrt, bevor Zeit für einen Bummel oder ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte blieb. Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug nach Breisach. Dort ging es zunächst mit dem Schiff über den Rhein, anschließend lud die Kellerei Burkheim zu Besichtigung und Weinprobe ein. Danach blieb noch Gelegenheit, das Städtchen zu erkunden. 

Besonders beeindruckt zeigte sich die Gruppe von zwei sehr unterschiedlichen Burgen. Die Burg Hohenzollern bei Hechingen bot nach der kurvenreichen Anfahrt eine „grandiose Aussicht“, wie Forstmann findet. Ebenso eindrucksvoll war die Hohkönigsburg im Elsass mit ihren Türmen, Innenhöfen und Wehrmauern. „Den Blick auf die Vogesen, auf die Weinberge und Wälder rundum vergisst man nicht“, fasst die Kettwigerin ihre Eindrücke zusammen. 

Neben den großen Sehenswürdigkeiten begeisterten auch die kleineren Orte. Offenburg, Gengenbach und Kaysersberg standen ebenso auf dem Programm wie das Schwarzwälder Freilichtmuseum Gutach. Dort wurde anschaulich, „wie man vor bis zu 600 Jahren im Schwarzwald lebte und vor allem auch arbeitete“. Zum Lieblingsort vieler Teilnehmer wurde schließlich Zell am Harmersbach selbst. Der Storchenturm mit seinen sechs Storchenpaaren sorgte für besondere Aufmerksamkeit. Beliebt war auch der Spaziergang am Waldrand entlang mit immer neuen Ausblicken auf das Tal. 

Sogar eine kleine Schnapsverkostung durfte nicht fehlen. Auf der Heimreise machte der Bus noch einen Abstecher zum Mummelsee. Bei herrlichem Sonnenschein wurde der See umrundet, frisches Steinofenbrot eingekauft und dann endgültig Kurs auf Kettwig genommen. Für Rita Forstmann steht fest: „Es war eine rundum gelungene Woche!“  

Fotos: Privat  

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