Leipzig, die Zweite
22.08.2026
KETTWIG: HVV in Tour
Von Nina van Bevern
Mit seiner Mischung aus Geschichte, prachtvollen Gründerzeitfassaden, Kunst und Kultur hat es Leipzig den Kettwigern angetan. Nachdem der Heimat- und Verkehrsverein (HVV) bereits vor zwei Jahren dort zu Gast war, stand in diesem Sommer eine zweite Reise auf dem Programm.
39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich auf den Weg und erlebten fünf abwechslungsreiche Tage mit Stadtführungen, Bootsfahrt, Ausflügen, gutem Essen und vor allem ganz viel gemeinsamer Zeit. „Leipzig ist einfach eine tolle Stadt“, schwärmt HVV-Vorsitzende Christine Broders. Los ging es bei hochsommerlichen Temperaturen. Auf der Hinfahrt kletterte das Thermometer bis auf 36 Grad im Schatten, sodass die Pause im historischen Hann. Münden besonders willkommen war. Am Ziel angekommen, warteten ein klimatisiertes Hotel und ein gemeinsames Abendessen zum Kennenlernen.
Am nächsten Tag zeigte Stadtführerin Monika der Gruppe erneut „ihr“ Leipzig. Schon vor zwei Jahren hatte sie die Kettwiger begleitet. „Es ist immer wieder schön, wenn man eine Stadtführerin hat, die ihre Stadt so liebt“, unterstreicht Broders.Bei angenehmeren 25 Grad ging es auf Stadtrundfahrt und anschließend bei einer Bootsfahrt aufs Wasser. Besonders die zahlreichen Häuser aus der Gründerzeit und dem Jugendstil beeindruckten die Besucher. Ein Ausflug führte nach Naumburg, wo der Dom und die berühmte Uta auf dem Programm standen.
Zurück in Leipzig ließ die Gruppe den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. „Die Stimmung war einfach großartig!“, berichtet Broders. Später traf man sich in der Hotellobby noch auf einen Absacker und ließ die vielen Eindrücke des Tages Revue passieren. Der vierte Tag stand zur freien Verfügung. Ob Kirche, Museum oder MDR-Turm, jeder konnte Leipzig nach eigenen Interessen und im eigenen Tempo erkunden. „Das wurde sehr gut angenommen“, sagt Broders. Entsprechend viel gab es am Abend in der Hotellobby zu erzählen.
Auch auf der Rückfahrt wartete noch ein Zwischenstopp. In Heilbad Heiligenstadt blieb Zeit für einen kleinen Rundgang durch die Altstadt, bevor es endgültig zurück nach Kettwig ging. Pünktlich um 18 Uhr kam die Gruppe wieder sicher an. Für Christine Broders war die Reise einmal mehr ein Beweis dafür, wie viel Leipzig zu bieten hat. „Es lohnt sich hinzufahren“, lautet ihr Fazit.
Fotos: Privat
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