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Hangrutsch in Kettwig vor der Brücke sorgt weiter für Sperrung!

24.04.2024

KETTWIG: Die Werdener Straße soll voraussichtlich bis Ende Mai wieder frei sein. 

Die Werdener Straße in Essen bleibt vorerst weiterhin gesperrt, da ein Hangrutsch für anhaltende Sicherheitsbedenken sorgt. Seit Anfang Februar ist die Straße zwischen Kettwig und Werden für den Verkehr unpassierbar, nachdem ein Hang entlang der Ruhr abgerutscht war. Trotz umfangreicher Sicherungsmaßnahmen durch Grün und Gruga bleibt die Straße gesperrt, da weitere Sicherungsarbeiten notwendig sind. 

Seit dem Rutsch im Februar wurden intensive Bemühungen unternommen, die Hanglage zu stabilisieren. Im März wurden bereits 1000 neue Bäume gepflanzt, um die Bodenerosion zu verhindern. Dennoch besteht weiterhin die Gefahr von Steinschlag, insbesondere in Bereichen, die mit Felsen durchsetzt sind. Zur Absicherung dieser Gefahrenstellen sind neue Netze erforderlich, für die die Stadt Essen 322.000 Euro bereitstellen muss. Die Entscheidung über die Freigabe dieser Mittel steht bevor und wird im Rat am kommenden Mittwoch diskutiert. 

Die Stadt Essen arbeitet eng mit Geologen einer renommierten Firma aus Witten zusammen, um die Hanglage umfassend zu untersuchen und geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Diese Experten haben festgestellt, dass trotz bisheriger Bemühungen weiterhin die Gefahr von Steinschlag besteht, der Fußgänger und Fahrzeuge gefährden könnte. Zusätzlich zu den öffentlichen Flächen, die von der Stadt verwaltet werden, müssen auch Privatgrundstücke gesichert werden, um die Sicherheit entlang der Werdener Straße zu gewährleisten. 

Die Sperrung der Werdener Straße hat auch Auswirkungen auf lokale Unternehmen wie den Mühlenbergshof von Bauer Benedikt Kaschinski, der seit der Sperrung nicht mehr von Kettwig aus erreichbar ist. Die Stadt arbeitet daran, die Einschränkungen für Anwohner und Geschäftsleute so gering wie möglich zu halten, während die Sicherheitsmaßnahmen fortgesetzt werden. 

Die Stadt Essen ist bestrebt, die Werdener Straße bis Ende Mai wieder für den Verkehr zu öffnen. Bis dahin werden die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen umgesetzt, um die Sicherheit von Fußgängern und Verkehrsteilnehmern zu gewährleisten. 

Foto: Kosmas Lazaridis 

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